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Was ist Coaching ?

 

Coaching  -> Breakfast for Champions, wie Coaching den Besten am meisten hilft.

Der Coach stellt die Handlungsfähigkeit oder/und Optionen des Coachees durch gezieltes Fragen und Nachforschen her oder optimiert diese. Dabei  klärt er die spezifische(n) Situation(en) und öffnet zusätzliche Betrachtungsräume, die dem Coachee Wege aus der Situation selbst finden lässt. Das bedeutet Entwicklung (Selbstentwicklung) in seiner ursprünglichen Form.

In geeigneten Fällen kann dies auch in/mit einer Gruppe geschehen. Man spricht dann von Gruppencoaching. Abhängig von der Beziehungstiefe können auf den gegebenen Niveaus neue Handlungsoptionen innerhalb und außerhalb der Gruppe gefunden und entwickelt werden.

Das heißt also, es geht um das Besprechen konkreter Fragen und aktueller Probleme der Führung und des Verhaltens im eigenen Verantwortungsbereich, um das kritische Überprüfen des eigenen Handelns im Dialog mit einem neutralen und kompetenten Gesprächspartner. In diesem Rahmen werden auch die emotionalen Themen und komplexen Verstrickungen beleuchtet und besprochen. Es gilt, die eigenen Barrieren und Dogmen zu erkennen und zu lösen. Diese sind typischerweise die verstecktesten und für den Einzelnen am schwersten zu entdeckenden Fallen. Diese sind aber auch in der Regel die, die nicht rechtzeitig erkannt werden.

Verschiedene Situationen im Leben als auch in der  Arbeitswelt können Individuen bis hin zur gedachten Ausweglosigkeit blockieren. Dies führt zur Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen, Zusammenhänge zu erkennen, Lösungen  bzw. Alternativen zu finden. Im Einzelfall kann dies bis zum  Burn-out-Syndrom führen, wenn die Belastungen nicht mehr ertragen werden.

Handlungsunfähigkeit ist eine Situation, in der der Coachee z.B. wie vor einer persönlichen Wand steht, die er nicht alleine hinter sich lassen bzw. überwinden kann. Gründe können eine zu hohe Komplexität des Themas, zu viele Optionen für Entscheidungen, deren Menge eine Entscheidung für eine Option nicht zulassen und damit blockieren, bewusstes oder unbewusstes Wegschauen sein.  

Falsch verstandene Regeln  werden beachtet, mit denen wegen  "Fehlinterpretation" nicht umgegangen werden kann. Das Gefühl der Ausweglosigkeit oder Ausgeliefertheit einer fremdbestimmten Situation, die der Coachee selbst vermeintlich  oder auch real nicht beeinflussen kann.

Dabei gibt es konkrete Probleme - oft nur auf Nachfragen durch den Coachee benennbar -  und diffuse Probleme - verbal nicht benennbar, die aber in der Gesprächsvertiefung erhellt werden können.

 Ein Dilemma oder internale Konflikte wie die Entscheidung zwischen Pest oder Cholera bzw. Brillanten oder Goldberge, zwei Möglichkeiten und ungeliebte Entscheidungswege, die "Opfer" fordern (Verzicht, Auswahl, ...)  und oft die "Kosten" (soziales Ansehen, Reputation, Machtverlust, Eingestehen von Fehlern, ...) dieser Entscheidung nicht abschätzbar als auch bewertbar sind.

 Der Weg soll Möglichkeiten erschließen.

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Abgrenzung zu Experten- oder fachlichem Rat:
Im Gegensatz zur Fachberatung geht es weniger um Methoden, spezifisches Knowhow sondern um optimales Handeln und Führen des Coachees in einem hochkomplexen und hochvernetzten sozialen und politischem Umfeld.
Klassisches Coaching kann auch eine Fachberatung,  z.B. Modelle aus den Gebieten Führungswissen und Führungskompetenzen einschließen. Ein solches verbundenes Coaching für Management stützt sowohl die Person im obigen Sinne als auch fachlich, wenn sie z.B. ein neues Feld beschreiten oder etwas aufbauen soll. Die Idee ist hier, dass Coachee und Coach zusammen das beste Vorgehen miteinander erarbeiten und der Coach den Coachee in Lage versetzt, die Lösung selbst zu entwickeln und seine daraus resultierenden Handlungen zu definieren.

Es geht darum die Handlungsfähigkeit wieder herzustellen.