Intelligenter Klimaschutz mit "Smart Grids"
Intelligente Energienetze, so genannte Smart Grids, bilden die Grundlage für eine umweltfreundliche Energieversorgung. China und die USA wollen hier Milliardenbeiträge investieren. Durch den Einsatz von ITK lässt sich die Energienachfrage ohne Komforteinbußen steuern. Verbraucher können etwa mithilfe so genannter E-Meter ihre Waschmaschinen und Geschirrspüler starten, wenn Energie besonders günstig ist - zum Beispiel nachts oder wenn Windkraftanlagen besonders viel Strom produzieren. Durch diese intelligente Nachfrage können Energieversorger vom heutigen ineffizienten und klimaschädlichen Prinzip der Höchstlast-Vorhaltung abrücken. Durch die Einführung von zeitabhängigen Tarifen und einer Visualisierung des tatsächlichen Energieverbrauchs (Smart Metering) können nach konservativer Schätzung 9,5 Terawattstunden (TWh) pro Jahr gespart werden. Das ist die Leistung von ungefähr vier mittelgroßer Kohlekraftwerken. Das heutige System belohnt Energieversorger, wenn sie möglichst viel Energie verkaufen. BITKOM hält hier Anpassungen im regulatorischen Umfeld für notwendig. Die Bundesnetzagentur sollte den Netzbetreibern Anreize bieten, die reinen Verteilnetze zu einem modernen ITK-gestützten Energienetz auszubauen. Intelligente Energienetze stellen darüber hinaus die Basis-Infrastruktur für die Elektromobilität der Zukunft. BITKOM fordert vor diesem Hintergrund ein Einspeisegesetz für Auto-Strom. (BITKOM, RWCG-Recherche)
Das Internet der Energie:

Zusammenhang Energy Management und Technologie:

Wichtige Player im "Smart Grid"-Umfeld:
